Der Name Leversbach ist dem Levers - Bach entlehnt, einem von der Rather Höhe ins Unterdorf laufenden Bach.
In frühreren Zeiten gab es einen Schmied namens Leiffers oder Leivers der den Bach als Kraft für seinen Blasebalg brauchte.
Leiffers hieß im Volsmund Levers und da der Bach als gewisses Eigentum des Schmiedes betrachtet wurde,
entstand für die Ansiedlung der Name
Leversbach

                   

      1500

        Da war Leversbach den Herren von der Burg Drove untertan

                   

    1565

      In dem langdauernden Niederländischen Krieg verwüsten die Spanier unser Land.

                   

     1570

    Auch machten sich die Wirren der Kirchenspaltung hierzulande bemerkbar. Dabei hatte das Kloster Mariawald einen untreuen Mönch zu beklagen.
     Der Mönch Reiner von Call trat aus und wurde protestantischer Pfarrer in Udenbreth. Er nahm eine jüdische Convertitin zur Frau.
     Doch die schlichten Bauern und Kohlenbrenner wollten von ihm nichts wissen. Nach Jahren kümmerlichen Lebens kehrte er zur Kirche zurück.

                   

   1583

    Ein Krieg entbrannte ( Kölner oder Truchhessischer Krieg ) der neben großen Räubereien auch Kriegskontributionen den Bewohnern auferlegte.

                   

    1585

   Da kam die Pest ins Land und foderte seine Opfer bis weit hinter Heimbach

                   

    1629 - 1630

    Da wütete die Pest erneut

                   

    1641

    Das Land leidet unter den Franzosen, wobei das Kloster Mariawald geplündert wurde.

                   

    1642

    Da waren es hessische Soldaten die unseren Vorfahren großes Leid und bittere Not antaten. Hieran erinnern noch die Namen " Hessige Graf " "Hessiger Bach "

                   

      1688 - 1689

      Da  hatten die Lande durch die Raubzüge Ludwig XIV harte Prüfungen zu bestehen.

                   

    1701

    Im Dorf wurden die beiden Häuser Nr. 1 und Nr. 3 ( Rick und Klein erbaut )

                        

1     1922

    Das 1. elektrische Licht

    Es war im Jahre 1922, da wurde in der Gaststätte Theodor Esser eine Versammlung abgehalten. Damals sollte entschieden werden ob unser Ort elektrisches

    Licht bekommen sollte oder nicht. Es kam zuerst zu einem negativen Ergebnis. 30 Lichtbrennstellen mußten damals im Ort genommen werden, um den

    Netzanschluß zu  bekommen. Nach dieser negativen Abstimmung bat ein Mann Namens Josef Frank ums Wort und machte einen neuen Vorschlag. In dem

    hieß es, dass er für sein Haus 15 Brennstellen nehmen würde und die restlichen sollten sich dann im Ort aufteilen. Auf diesen Vorschlag hin wurde neu

    abgestimmt und siehe, es wurde diesmal ein positives Ergebnis erzielt. Auch Theodor Esser nahm nach dieser Abstimmung 4 Brennstellen für sein Haus und

    die Gaststätte. So dauerte es dann noch bis zum Frühjahr 1923, als am Rosenmontag Leversbach das 1. elektrische Licht bekam.

    Den Text schrieb im Jahre 1986 Wilhelm Floß aus Leversbach, nach einem Bericht von Maria Jutzi geb. Frank

 

       

 

       Femgericht.

    Das heutige Haus des Peter Ramm W. hieß früher " an Klinkenberg " Im Mittelstein eines steinernen Bogens, der leider durch den Krieg 1944 zerstört wurde.
    Da befand sich eine steinerne Totenkopffigur. Hier soll im Mittelalter Gericht gehalten worden sein. Der Galgen befand sich auf der Höhe zwischen
Leversbach und     Drove ungefähr 200 m hinter dem Donatushäuschen, wo es auch Heute noch " Am Galgen " heißt.